Am 18. September 2026 wurde der Neubrandenburger Marktplatz zum „Markt der Vielen“. Unter dem Motto „Zusammen dafür“ kamen Vereine, Initiativen, Bündnisse und Organisationen aus Neubrandenburg und der Region zusammen, um ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Vielfalt und ein solidarisches Miteinander zu setzen.

Auch wir waren dabei.

Mit unserem Stand wollten wir vor allem eines: mit Menschen ins Gespräch kommen.

Unsere Frage lautete:

„Wie positionierst du dich?“

Daraus entstanden viele interessante, persönliche und offene Gespräche. Wir haben unterschiedliche Menschen kennengelernt, Perspektiven ausgetauscht und darüber gesprochen, was ein gutes gesellschaftliches Miteinander für uns alle bedeuten kann.

Vielfalt sichtbar machen

Für uns ist Vielfalt kein Randthema.

Sie gehört mitten in unsere Stadt und mitten in unsere Gesellschaft.

Menschen haben unterschiedliche Lebensgeschichten, Behinderungen, Geschlechter, sexuelle Orientierungen, Herkunftsgeschichten, Erfahrungen und Perspektiven.

Diese Unterschiede machen unsere Gesellschaft vielfältig – und sie dürfen kein Grund für Ausgrenzung sein.

Ein solidarisches Miteinander bedeutet für uns deshalb auch, füreinander einzustehen, Barrieren abzubauen, zuzuhören und Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebensrealitäten ernst zu nehmen.

Genau dafür bot der „Markt der Vielen“ einen Raum.

Viele Menschen, viele Perspektiven

Neben zahlreichen Vereinen, Initiativen und Organisationen waren auch verschiedene Künstlerinnen, Aktivistinnen und weitere Engagierte Teil des Programms, darunter Luisa Neubauer, Noemi Ferrari, Klartext mit Lilly, Lennard Rosar, Maximal Demokratisch, From Noe With Love und Leopold Music.

Die Veranstaltung zeigte damit ganz praktisch, wie vielfältig zivilgesellschaftliches Engagement in unserer Region ist.

Zusammen dafür bedeutete an diesem Tag:

Für Demokratie.
Für Vielfalt.
Für Respekt.
Für Solidarität.
Für Teilhabe.
Für ein Miteinander statt Gegeneinander.

Wir bleiben im Gespräch

Besonders wichtig waren für uns die vielen Begegnungen an unserem Stand.

Denn gesellschaftlicher Wandel entsteht nicht nur auf großen Bühnen. Er entsteht auch dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Fragen stellen, zuhören und ihre eigenen Perspektiven hinterfragen.

Genau diese Räume brauchen wir.

Räume, in denen unterschiedliche Menschen zusammenkommen können. Räume, in denen Vielfalt nicht erklärt oder verteidigt werden muss, sondern selbstverständlich dazugehört.

Ein großes Dankeschön geht deshalb an „zusammen bewegen“ für die Organisation und an alle Menschen, die diesen Nachmittag mitgestaltet haben. Und natürlich an alle, die bei uns vorbeigekommen sind und ihre Gedanken mit uns geteilt haben. 💚

Ein Hinweis zur Einordnung

Dieser Beitrag wurde vor der Veröffentlichung der Ergebnisse der Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern erstellt. Deshalb gehen wir in diesem Beitrag noch nicht auf das Wahlergebnis ein.

Das bedeutet nicht, dass es uns nicht beschäftigt. Im Gegenteil: Die politische Entwicklung und ihre möglichen Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen, queere Menschen und andere von Ausgrenzung betroffene Menschen beschäftigen uns sehr.

Wir werden dazu zu einem späteren Zeitpunkt noch Stellung beziehen.

Was wir schon jetzt sagen können:

Unsere Haltung zu Vielfalt, Teilhabe, Solidarität und einem respektvollen Miteinander bleibt bestehen.

Wir setzen uns weiterhin für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen dazugehören und gleichberechtigt teilhaben können.

Zusammen dafür. 💚