Im Rahmen eines Workshops haben wir mit 15 Studierenden zu den Themen Schule, Schulerfahrungen und individuelle Bedarfe gearbeitet. Die ursprünglich geplante Vorlesung wurde spontan in ein Seminarformat umgewandelt, wodurch ein intensiver und persönlicher Austausch möglich wurde.
Nach einer kurzen Vorstellung unseres Teams, begann der Workshop mit einer Zuordnungsübung („Ich/Ich nicht“). Anhand verschiedener Fragen setzten sich die Studierenden mit ihren eigenen Erfahrungen auseinander und positionierten sich im Raum. Diese Methode bot einen niedrigschwelligen Einstieg und machte unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen sichtbar.
Im nächsten Schritt arbeiteten die Teilnehmenden in Kleingruppen zusammen. Jeweils eine Bildungsfachkraft und zwei bis drei Studierende tauschten sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren Schulerfahrungen aus. Der Fokus lag dabei auf individuellen Bedürfnissen, Erlebnissen und dem Erleben von Schule als Lern- und Lebensraum.
Eine geplante Diskussionsrunde zur Frage, ob Förderschulen abgeschafft werden sollten, konnte aufgrund der begrenzten Zeit nicht stattfinden. Stattdessen wurde der verbleibende Raum bewusst für Fragen, Reflexionen und offenen Dialog genutzt. Die vielen Wortmeldungen zeigten das große Interesse der Studierenden am Thema inklusive Bildung.
Der Workshop verdeutlichte, wie wichtig es ist, schulische Erfahrungen ernst zu nehmen, unterschiedliche Bedarfe zu berücksichtigen und Räume für Austausch auf Augenhöhe zu schaffen.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement, ihre Offenheit und die konstruktiven Gespräche.

