Am 04. Dezember 2025 war das Zentrum für Demokratie und Vielfalt an der Universität Rostock zu Gast. In drei Workshop-Runden kamen wir mit insgesamt 54 Lehramtsstudierenden des ersten Semesters ins Gespräch – über Schulerfahrungen, Barrieren im Bildungssystem und die Bedeutung inklusiver Beschulung.

Gemeinsam haben wir verschiedene Methoden ausprobiert, über die Rolle von Förderschulen diskutiert und über Barrierefreiheit als Grundvoraussetzung für gelingende Teilhabe gesprochen. Der Workshop bot den Studierenden die Möglichkeit, eigene Perspektiven zu reflektieren und sich mit den Sichtweisen von Menschen mit Behinderungen auseinanderzusetzen.

Unsere Bildungsfachkraft Johannes beschreibt die Gruppen als wissbegierig, motiviert und offen für neue Perspektiven – genau die Haltung, die wir im schulischen Bereich brauchen, um inklusive Lernumgebungen zu gestalten.

Inklusion beginnt bei der Haltung

Inklusiver Unterricht entsteht nicht allein über Konzepte oder Strukturen.
Er beginnt mit:

  • der Bereitschaft zuzuhören,

  • eigenen Vorstellungen von „Normalität“ kritisch zu begegnen,

  • und Barrieren als gemeinsames gesellschaftliches Thema zu verstehen.

Der Workshop hat deutlich gemacht, dass viele zukünftige Lehrer*innen bereit sind, sich aktiv mit inklusiver Bildung auseinanderzusetzen – ein wichtiger Schritt für Schulen, in denen alle Kinder gleichberechtigt lernen können.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Studierenden für den offenen Austausch und freuen uns auf weitere gemeinsame Veranstaltungen.