Am 11. November 2025 fand der dritte Veranstaltungstermin der Reihe „Potenziale ohne Grenzen – Perspektiven einer Arbeitswelt für alle“ statt. Zu Gast war Dr. Jan Wiedemann, Social Entrepreneur, Ashoka-Fellow und Gründer des Instituts für Inklusive Bildung. Gemeinsam mit den Bildungsfachkräften wurden zentrale Fragen zur Bedeutung der Kompetenzen von Menschen mit Behinderungen in Hochschule, Lehre und Arbeitswelt erörtert. Dabei wurde deutlich, wie wesentlich ihr Erfahrungswissen für die Haltung und das professionelle Handeln zukünftiger Fachkräfte ist.
Im Rahmen seines Vortrags stellte Dr. Wiedemann die COIN Inklusionsberatung GmbH vor. COIN – Consulting & Inclusion – verfolgt das Ziel, Organisationen strategisch und ganzheitlich bei der Umsetzung von Inklusion zu unterstützen. Grundlage des Beratungsansatzes ist die Expertise von Menschen mit und ohne Behinderungen.
COIN befindet sich derzeit in einer zweijährigen Aufbau- und Entwicklungsphase. Parallel dazu entsteht eine triale Ausbildung für Menschen mit Behinderungen, die auf der Verbindung von Theorie, berufspraktischen Einsätzen und individueller Teilhabe basiert. In den Praxisphasen werden die Auszubildenden in Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen eingesetzt. Dort unterstützen sie als Begleitkräfte die Fachteams und tragen dazu bei, zeitliche Ressourcen zu schaffen und inklusive Perspektiven in den Berufsalltag einzubringen.
Mit diesem Ausbildungsansatz eröffnet COIN neue berufliche Zugänge für Menschen mit Behinderungen und stärkt zugleich die Qualität und die inklusive Ausrichtung sozialer und pflegerischer Einrichtungen.
Ein herzlicher Dank gilt Dr. Jan Wiedemann sowie dem Team der Bildungsfachkräfte für ihre Beiträge und den fachlichen Austausch.

