Am 25. November 2025 waren die Bildungsfachkräfte an der Universität Rostock und führten ein Seminar zum Thema Schulerfahrungen sowie der Übergang in die Arbeitswelt.
Zu Beginn berichteten die Bildungsfachkräfte von eigenen schulischen Erfahrungen und den damit verbundenen Herausforderungen. Dabei wurde deutlich, wie prägend wiederholte negative Rückmeldungen sein können und wie entscheidend unterstützende Bezugspersonen, etwa Lehrkräfte oder Vorgesetzte, für die persönliche Entwicklung sind.
Im Anschluss durchliefen die Studierenden einen Parcours mit vier Stationen, in denen unterschiedliche Barrieren erlebbar gemacht wurden:
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Rollstuhlparcours: Orientierung und Bewegung unter physischen Barrierebedingungen.
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Leichte und schwere Sprache: Bau eines Papierfliegers anhand schwerer und leichter Sprache Anleitungen zur Verdeutlichung sprachlicher Barrieren.
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Motorische Einschränkung (Jenga): Spiel mit Handschuhen bewältigen, die die Bedeutung feinmotorischer Fähigkeiten verdeutlichten.
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Hörbeeinträchtigung: Geräuschüberlagerungen und eingeschränkte Filterfunktionen, die die Anforderungen an Kommunikation und Konzentration erfahrbar machten.
Zum Abschluss wurden gemeinsam Herausforderungen, Reflexionen und mögliche Lösungsansätze gesammelt und auf Flipcharts dokumentiert. Der Austausch zeigte, welchen Mehrwert praxisnahe Übungen für das Verständnis von Barrieren im Bildungs- und Arbeitskontext bieten.

