Wir schauen auf die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern mit intensiven Gefühlen.
Wir freuen uns darüber, dass viele Menschen Parteien gewählt haben, die für eine parlamentarische Demokratie und ihre Institutionen stehen. Gleichzeitig macht uns das Ergebnis insgesamt große Sorge.
Eine starke Zustimmung zu politischen Positionen, die eine Bedrohung für gesellschaftliche Vielfalt und die Rechte von Minderheiten ist, lässt uns nicht kalt.
Als Bildungsfachkräfte und Erfahrungsexpert*innen in eigener Sache denken wir dabei an die Menschen, die besonders davon betroffen sind:
♿ Menschen mit Behinderungen
🏳️🌈 queere Menschen
🌍 Menschen mit Migrationsgeschichte
🤝 Menschen, die von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind
💚 Alle Menschen, die selbstverständlich dazugehören wollen
Inklusion ist für uns keine politische Floskel. Sie bedeutet konkrete Teilhabe, Selbstbestimmung, Respekt und die Möglichkeit, das eigene Leben frei zu gestalten.
Dieses Wahlergebnis zeigt uns, dass es umso wichtiger ist, hinzuschauen, zuzuhören, miteinander im Gespräch zu bleiben und für eine vielfältige Gesellschaft einzustehen.
Wir sind gerade traurig. Wir sind besorgt. Wir sind auch wütend.
Und gleichzeitig wollen wir nicht bei diesen Gefühlen stehen bleiben.
Wir machen weiter.
Wir sprechen über Inklusion.
Wir machen Barrieren sichtbar.
Wir bringen unsere Perspektiven ein.
Wir schaffen Begegnungen.
Und wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen selbst über ihre Lebensrealitäten sprechen und mitentscheiden.
Denn:
Teilhabe ist kein Privileg.
Selbstbestimmung ist kein Luxus.
Menschenrechte gelten für alle.
Und genau dafür werden wir auch weiterhin unsere Stimme nutzen. 💚✊

