Wie kann inklusive Bildung langfristig gesichert werden? Welche Wirkung hat unsere Arbeit als Bildungsfachkräfte? Und was braucht es, damit Menschen mit Behinderung ihre Perspektiven dauerhaft in Bildung und Gesellschaft einbringen können?
Über diese Fragen haben wir uns bei einem besonderen Treffen an der Hochschule Neubrandenburg ausgetauscht.
Zu Gast waren der Bürgerbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern Silvio Witt, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen und sein Stellvertreter sowie Rektor Prof. Dr. Gerd Teschke, Christoph Biallas, Anke S. Kampmeier und unsere pädagogische Leitung Erdmute Finning.
Unsere Geschichten stehen im Mittelpunkt
Wir haben erzählt, was unsere Arbeit als Bildungsfachkräfte für uns bedeutet.
Dabei ging es nicht nur um unseren Berufsalltag, sondern auch um unsere persönlichen Bildungsbiografien, um Barrieren, die wir erlebt haben, und darum, wie sehr uns diese Arbeit stärkt.
Als Bildungsfachkräfte bringen wir unsere eigenen Erfahrungen in Schulen, Hochschulen, Unternehmen und Einrichtungen ein. Wir zeigen, wie Inklusion gelingen kann – nicht aus Lehrbüchern, sondern aus dem echten Leben.
Inklusion selbst erleben
Natürlich blieb es nicht bei Gesprächen.
Mit unseren interaktiven Methoden konnten die Gäste selbst erleben, worüber wir sonst in unseren Seminaren sprechen.
🎧 Mit Hyperakusis-Kopfhörern wurde deutlich, wie anstrengend eine verstärkte Geräuschwahrnehmung sein kann und welche Auswirkungen sie auf den Alltag hat.
⚖️ Beim Wackeltisch wurde spielerisch sichtbar, wie wichtig Kommunikation, Rücksichtnahme und Zusammenarbeit sind, wenn Menschen gemeinsam ein Ziel erreichen möchten.
Wertschätzung – und ein klarer Auftrag
Besonders gefreut hat uns die große Wertschätzung für unsere Arbeit.
Mehrfach wurde betont, dass inklusive Bildungsarbeit gebraucht wird und einen wichtigen Beitrag für Mecklenburg-Vorpommern leistet.
Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass vergleichbare Projekte in anderen Bundesländern häufig bereits langfristig abgesichert sind, während in Mecklenburg-Vorpommern die Zukunft solcher Angebote noch nicht selbstverständlich ist.
Für uns ist deshalb klar:
Inklusive Bildung darf kein zeitlich begrenztes Projekt sein.
Sie schafft Begegnungen, baut Vorurteile ab und macht Teilhabe erlebbar. Davon profitieren nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern unsere gesamte Gesellschaft.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für den offenen Austausch, das ehrliche Interesse und die Wertschätzung unserer Arbeit.
Sie möchten inklusive Bildung selbst erleben?
Ob Hochschule, Schule, Unternehmen, Verwaltung oder Verein – wir kommen gerne zu Ihnen.
Mit persönlichen Erfahrungen, interaktiven Methoden und viel Raum für Austausch machen wir Inklusion greifbar und schaffen Perspektivwechsel, die lange in Erinnerung bleiben.
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf – wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen inklusive Bildung zu gestalten.

