Am 29. April haben wir Auszubildende der Stadt Neubrandenburg an der Hochschule Neubrandenburg begrüßt. 

Kennenlernen

Der Tag startete mit einer Vorstellungsrunde. Was machen die Azubis in ihrer Ausbildung – und was wollten sie als Kind eigentlich werden? Die Antworten öffneten den Raum für einen offenen, persönlichen Austausch.

Sensible Sprache – Was darf man sagen? Was verletzt?

Im Mittelpunkt stand das Thema sensible Sprache. Was bedeutet es, diskriminierungssensibel zu sprechen? Welche Begriffe sind verletzend – auch wenn sie gut gemeint sind? 

Stationen zum Mitmachen

Um Inklusion erlebbar zu machen, gab es drei Stationen.

An der Station Gebärdensprache lernten die Azubis einfache Gebärden kennen – und merkten schnell: Grundlegende Gebärden kann man sich gut merken und direkt in der Arbeitswelt einsetzen.

An der Station Leichte und Schwere Sprache erarbeiteten die Azubis den Unterschied – und was er für Menschen im Alltag bedeutet.

An der Station mit akustischen Kopfhörern erlebten die Azubis, wie anstrengend es sein kann, wenn Hören zur Herausforderung wird. Konzentration, Anspannung, Erschöpfung – plötzlich spürbar und dadurch nachvollziehbarer. 

Das Fazit

Am Ende des Tages war das Fazit klar: Einfache Gebärden lassen sich in der Arbeitswelt anwenden. Und in Leichter Sprache mit jemandem zu sprechen ist gut möglich – man braucht vor allem Geduld.

Keine großen Hürden. Sondern eine Frage der Haltung. 💚

Ihr möchtet mit uns lernen?

Wir kommen zu euch – für Workshops und Begegnungen rund um Inklusion, sensible Sprache und Barrierefreiheit. Für Schulen, Hochschulen, Unternehmen und Ausbildungsbetriebe.

Meldet euch – wir freuen uns!