Der 2. Mai ist der internationale Gedenktag an die Verbrechen der NS-Psychiatrie – und gleichzeitig der Tag des Widerstandes gegen Zwangspsychiatrie.
Woran erinnern wir heute?
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen systematisch verfolgt, zwangssterilisiert und ermordet. Das Regime bezeichnete sie als „lebensunwert“ – eine menschenverachtende Ideologie, die für unzählige Menschen tödlich endete. Ihre Namen, ihre Geschichten und ihre Schicksale dürfen nicht vergessen werden.
Heute halten wir inne. Wir gedenken allen Opfern – und allen Menschen, die in dieser Zeit Widerstand geleistet haben.
Was bedeutet das für uns heute?
Erinnern allein reicht nicht. Aus Gedenken wird Verantwortung – die Verantwortung, für eine Gesellschaft einzutreten, in der jeder Mensch unabhängig von Behinderung oder psychischer Erkrankung selbstbestimmt und gleichberechtigt leben kann.
Genau das treibt uns an. Das Zentrum für Vielfalt und Inklusion Neubrandenburg setzt sich jeden Tag für Teilhabe, Selbstbestimmung und ein Leben in Würde ein – weil wir glauben, dass Teilhabe kein Privileg ist, sondern ein Menschenrecht.

