Ein Tag, der für Vielfalt, Sichtbarkeit, Liebe und Menschenrechte steht, wurde von einer schrecklichen Gewalttat überschattet.

Eine Frau verlor ihr Leben. Viele weitere Menschen wurden verletzt. Menschen, die gemeinsam ein Zeichen für Offenheit und Gleichberechtigung setzen wollten, mussten Angst und Leid erleben.

Wir sind tief erschüttert.

Der Christopher Street Day ist mehr als eine bunte Parade. Er erinnert an den langen Kampf gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte. Er steht für den Mut, sichtbar zu sein, für Gemeinschaft und für die Botschaft, dass alle Menschen das Recht haben, so zu leben und zu lieben, wie sie sind.

Wenn Gewalt einen solchen Ort trifft, trifft sie nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern richtet sich gegen das Gefühl von Sicherheit, gegen Zusammenhalt und gegen die Werte einer offenen, demokratischen Gesellschaft.

Gerade jetzt dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen. Vielfalt ist keine Provokation. Vielfalt ist Realität. Sie verdient Schutz, Respekt und Solidarität.

Unsere Gedanken sind bei der verstorbenen Frau, den Verletzten, ihren Familien und Freundinnen sowie bei allen, die das Erlebte verarbeiten müssen. Ebenso denken wir an die Einsatzkräfte und Helferinnen, die vor Ort unterstützt haben.

Lasst uns füreinander einstehen – gegen Hass, gegen Ausgrenzung und gegen jede Form von Gewalt. Für eine Gesellschaft, in der alle Menschen ohne Angst sichtbar sein können.

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